Projektziele - Maßnahmenbeispiele

Altwasserluftbild

Ziel des Naturschutzgroßprojektes ist es, entlang der 87 km langen Donaufließstrecke zwischen Iller und Lech zumindest in Teilbereichen die Donauauen wieder naturnäher zu gestalten. Dafür sollen u.a. zeitweise Donauwasser in den Auen auf ca. 700 ha zurückgehalten, Donauufer entlang 10 km renaturiert, 20 km Flutrinnen und Altwasser an die Donau wieder angebunden und 100 ha Weidegebiete in waldnahen Offenlandstandorten eingerichtet werden.


Wir wollen die Donauauen wieder lebendig gestalten. Geplant sind der Rückhalt von Donauwasser innerhalb von 700 ha Auwäldern, Renaturierung von 10 km Donauufern, Wiederanbindung von 20 km Altwasser und Flutrinnen an die Donau - da wo der Eisvogel noch fischen kann.


Auf ca. 100 ha sollen natürliche Weidelandschaften entstehen. Hier können Rinder ihre Kälber aufziehen und Blumen blühen- von der attraktiven Landschaft profitieren Natur und Besucher.

 

200 ha Auwälder sollen das zum Teil lückige Auwaldband an der Donau ergänzen. Bestehende Wälder sollen natürlich gestaltet werden - standortfremde Fichten und Hybridpappeln entfernen, Totholzbäume erhalten, Eichen fördern.

 

Den Besuchern der Donauauen möchten wir spannende Erlebnisse und attraktive Beobachtungsmöglichkeiten bieten. Sensible Bereiche werden durch eine Wegeführung geschont - Naturerlebnis ohne zu stören.

 

Die Kalkmagerrasen der Auwaldlichtungen, sogenannte Brennen, und die trockenen Donaudämme mit ihren seltenen Tieren und Pflanzen wollen wir erhalten, pflegen und wieder mit Schafen beweiden.

 

Den Eigentümern der zahlreichen Kiesweiher in den Donauauen bieten wir an, ihre Gewässer naturnah zu entwickeln - flache Ufer als Laichplätze für Fisch und Frosch im Donauwald.


Flankierend zum Naturschutzgroßprojekt sollen die Stärken des gesamten Natur- und Kulturraumes Schwäbisches Donautal weiter ausgebaut und mit der Gestaltungskraft der hier lebenden Menschen die regionalen Besonderheiten sichtbar und zu Wertschöpfungsquellen im ländlichen Raum ausgebaut werden. Hier erfahren Sie mehr über den Bereich Regionalentwicklung.

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