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Gebietsreform

Landkreis Donau-Ries

Der Landkreis Donau-Ries umfasst im Nordwesten das Nördlinger Ries, eine nahezu kreisrunde, in den Mittelgebirgszug des Schwäbisch-Fränkischen Jura eingesenkte Beckenlandschaft, deren Durchmesser etwa 22 km beträgt. Seine Existenz verdankt das Ries einem Meteoriteneinschlag, dem sogenannten Ries-Ereignis. Dem Ries schließt sich im Osten die Fränkische Alb an. Im Süden fällt diese zum Donau-Lech-Gebiet ab. Die Donau streift das südliche Kreisgebiet von West nach Ost. Hier liegt die Große Kreisstadt Donauwörth, in deren Stadtgebiet die von Süden kommenden Zusam und Schmutter und die von Norden einmündende Wörnitz münden.


Wichtigste Verkehrsachsen sind die Bundesstraßen. In Nord-Süd-Richtung wird der Kreis von der B 2 durchquert, die aus Nürnberg kommend (Anschluss zur A 9) nördlich von Monheim das Kreisgebiet erreicht und südlich von Mertingen in Richtung Augsburg wieder verlässt (Anschluss zur A 8). Wichtigste West-Ost-Verbindung ist die B 16. Sie erreicht von Westen aus Günzburg (Anschluss zur A 8) und führt östlich von Rain Richtung Ingolstadt weiter (Anschluss zur A 9). Nördlich von Donauwörth führt die B 25 in nordwestlicher Richtung vorbei an Harburg nach Norden Richtung Dinkelsbühl. Von Südwesten (aus Heidenheim an der Brenz) nach Nordosten (Richtung Ansbach) führt die B 466 durch den Landkreis. Schließlich verläuft von Nördlingen aus die B 29 in westlicher Richtung über Aalen nach Waiblingen bei Stuttgart.


Sechs Realschulen, drei Gymnasien und drei Berufsschulen gehören zur ausgeprägten Bildungsinfrastruktur des Landkreises. Die Fachakademie Sozialpädagogik in Nördlingen und die beiden Wirtschaftsschulen sind in der Bildungsregion rund um den Rieskrater von zentraler Bedeutung. 

 

Das heutige Kreisgebiet Donau-Ries gehörte vor 1800 zum Großteil zum Fürstentum Oettingen und zur Reichsstadt Nördlingen. 1803 bzw. 1806 kam das Gebiet an Bayern.

Ab 1838 gehörten alle Land- bzw. Herrschaftsgerichte zum Kreis Schwaben und Neuburg, dem heutigen Regierungsbezirk Schwaben. 1862 entstand aus den Landgerichtsbezirken Donauwörth und Monheim der Bezirk Donauwörth. 1879/80 wurde der Bezirk Donauwörth geringfügig verändert, indem sieben Gemeinden dem Bezirk Neuburg an der Donau angegliedert wurden. 1940 wurden die kreisunmittelbaren Städte Donauwörth und Nördlingen in die Landkreise eingegliedert, doch wurde dies im Falle Nördlingens 1949 wieder rückgängig gemacht.
Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurde ein neuer Landkreis gebildet, der 1973 in Landkreis Donau-Ries umbenannt wurde. Vorläufiger Kreissitz war zunächst Nördlingen, doch wurde 1973 Donauwörth als Kreissitz festgelegt. 

 

Basisdaten

Wappen Landkreis Donau-Ries im Schwäbischen Donautal

Bundesland:                Bayern
Regierungsbezirk:     Schwaben
Verwaltungssitz:        Donauwörth
Fläche:                          1.274,61 km²
Einwohner:                  129.181 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen:       DON
Kreisgliederung:         44 Gemeinden

Kontakt:

Landratsamt Donau-Ries Pflegstraße 2
86609 Donauwörth
Tel.: 09 06 / 74 0
Fax: 0906 / 74 273

www.donau-ries.de

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