Römerzeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adel verpflichtet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlacht von 1704

Auf den Spuren der Vergangenheit

Vorgeschichtliche Funde reichen im Dillinger Land bis in die Altsteinzeit zurück. 15 v. Chr. besetzten die Römer das Alpenvorland bis zur Donau und errichteten auf den südlichen Randhöhen des Donautales eine Kastellreihe zum Schutze des eroberten Landes. Eine bedeutende römische Siedlung, Phoebiana genannt, ein Vicus mit Kastell, heute Faimingen, entstand als Brückenkopf über die Donau. Dort erhob sich ab dem 2. Jh. n. Chr. ein beeindruckender Tempel des keltoromanischen Heilgottes Apollo Grannus, der mit zu den größten römischen Tempelbauten nördlich der Alpen zählte. Er ist heute teilrekonstruiert.

 

Gegen Ende des 9. Jh. unterstand ein großer Teil des heutigen Dillinger Landes den späteren Grafen von Dillingen. Sie ließen sich, aus Wittislingen kommend, spätestens im 10. Jh. im Donautal nieder. Nach dem Aussterben der Grafen von Dillingen im weltlichen Mannesstamm kam die Grafschaft Dillingen an das Herzogtum Bayern, das durch das konradische Erbe 1268 auch die Städte Gundelfingen a.d. Donau, Lauingen (Donau) und Höchstädt a.d. Donau erwarb. Die Stadt Dillingen a.d. Donau war allerdings bereits 1258 durch den letzten männlichen Sproß der Grafen von Dillingen, Bischof Hartmann V. von Augsburg, als Schenkung an das Hochstift gelangt. Die Bischöfe von Augsburg erwählten sie spätestens ab dem 15. Jh. neben Augsburg zur Residenzstadt. Der bayerische Teil des heutigen Landkreises war seit 1505 Teil des Fürstentums Pfalz-Neuburg ("Junge Pfalz"), wobei Lauingen (Donau) als dessen zweite Residenz galt. Auch Wertingen kam 1268 als konradinisches Erbe von den Staufern vorübergehend an die Wittelsbacher. 1700 gelangte Wertingen an das Kurfürstentum Bayern.

 

Das Dillinger Land ging durch die Ereignisse vom 13. August 1704 in die Weltgeschichte ein. Auf der Linie Blindheim – Lutzingen standen sich mehr als 100.000 Mann gegenüber und rangen in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte um die Entscheidung im Spanischen Erbfolgekrieg. Die Truppen unter Herzog von Marlborough und Prinz Eugen von Savoyen siegten über die Soldaten unter dem französischen Marschall Tallard und dem bayerischen Kurfürsten Max Emanuel. Die sog. "Battle of Blenheim" ist besonders in der englischen Geschichte von großer Bedeutung.

Weitere Infos:

Dillinger Land e.V.

Hauptstr. 16

89431 Bächingen

Tel.: 0 73 25 / 92 24 143

Fax: 0 73 25 / 95 19 59

www.dillingerland.de

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